Digitale Transformation – wie fange ich am besten an?

Digitalisierung ist in aller Munde. Jeder, der nicht digitalisiert oder zumindest ein kleines Digitalisierungs-Projekt betreibt ist nicht zeitgemäß. Deshalb ist dieses Schlagwort ein Angstwort für viele Manager und Unternehmenslenker. Jeder hat das Gefühl etwas tun zu müssen, doch wo ansetzen?

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen unsere Sicht der Dinge. Wo gibt es konkrete Ansatzpunkte und welche individuellen Fragen muss ich mir stellen? Und: Ist Digitalisierung überhaupt notwendig?

Unsere Dienstleistung NEXIS ist bekannt für die objektive Analyse von logistischen Prozessketten und deckt Optimierungspotential auf. Dabei werden wir häufig auf die Digitalisierung von Prozessen angesprochen. Aus unserer Sicht ist Digitalisierung in der heutigen Welt ein wichtiges Erfolgskriterium. Jedoch zeigen unsere Analysen auch, dass manche Prozesse, vor allem in der Logistik, nicht digitalisiert werden müssen. Deshalb steckt hinter dem Schlagwort Digitalisierung für jedes Unternehmen etwas Anderes – zugleich sollten sich aber alle dieselben Fragen stellen, die wir in diesem Bericht zusammengefasst haben.

Digitalisierung bedeutet unterstützende Software einzusetzen und zwar dort wo sie Nutzen stiftet. Klingt einfacher als es ist! Beginnen wir ganz simpel und prägnant: Unternehmen, die heute noch auf Emails als Koordinationsmittel setzen, leiden unter ständigem Effizienz-Verlust und im schlimmsten Fall unter dem Verlust von wichtigen Informationen. Es gibt viele tolle Alternativen, wie beispielsweise SLACK.  Auch die Exportverpackung Sehnde GmbHsetzt auf kollaborative Software und kommuniziert mit Kunden über das eigene X-Portal (hier gibt es dazu weitere Informationen).

Ein weiteres Beispiel: Wird ein modernes CRM-System eingesetzt, um die Kundenbeziehungen zu verwalten und haben relevante Mitarbeiter auch von unterwegs Zugriff auf die Daten? Der oft einfachste Weg von der Digitalisierung zu profitieren ist, die vorhandene Software durch bessere Lösungen zu ersetzen, oder zu ergänzen.

Der Einsatz von Software zur Unterstützung der Prozesse ist höchst individuell, trotzdem sollte sich jeder die folgenden 6 Fragen stellen:

  • Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf die wichtigsten Unternehmensdaten, wie CRM oder Business-Intelligence?
  • Gibt es Kommunikations-Tools wie Slack, mit der die interne Kommunikation effizienter gemacht werden kann?
  • An welchen Stellen wird Excel eingesetzt? Häufig gibt es dafür sehr viel bessere Lösungen.
  • Können on-premise Lösungen in die Cloud umgezogen werden?

Eine Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey zeigt deutlich, dass an der Umfrage teilnehmende Unternehmen viele Vorteile sehen. Beispielsweise die verkürzten Ausrollzeiten neuer Projekte oder geringere Kosten der Serverinfrastruktur. Genau dieser Ansatz macht Software-as-a-Service (SaaS) so beliebt. Die meisten Lösungen bieten einen bequemen Ansatz auch mobil auf Daten zugreifen zu können und vor allem KMUs profitieren von der geringeren IT-Administration. Ganz zu schweigen von den verschärften Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG – Link führt zu T3N).

Weitere Fragen sind:

  • Welche Daten habe ich und welche benötige ich noch?
  • Wie kann ich sie auswerten?

Big Data klingt absolut hochtrabend und gleichzeitig steckt so viel dahinter. Im ersten Schritt ist das ganz einfach: digitale Kanäle bieten häufig die Möglichkeit Erfolge zu messen. Im einfachsten Fall wären das Gutschein-Codes für einen Online-Shop. Nach Abschluss einer Aktion weiß man genau, wie viele Menschen den Code eingelöst und wie viele den Einkauf abgebrochen haben. Es gibt viele Dinge, die sich durch Software messen lassen, von Produktion bis hin zu Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Letzteres ist auch ein Beispiel dafür, dass Software in vielen Fällen nur als Ergänzung dient. Persönliche Mitarbeitergespräche sind nicht zu ersetzen, Software kann nur die Grundlage bringen. Dabei dient die objektive Datenanalyse der Ermöglichung fundierter Entscheidungen!

Digitalisierung bedeutet Individualisierung!

Bis in die 1960er Jahre hinein war es (fast) egal was für ein Produkt angeboten wurde, es haben sich Abnehmer gefunden. Doch in Zeiten des Überflusses auf Produzentenseite investieren Unternehmen steigende Summen ins Marketing ihrer Produkte. Vor allem gilt es heute, sich immer schneller und individueller auf Kundenwünsche einzustellen. Das fängt beim 3D-Druck für Kleinst-Serien an und endet (nicht) bei den Ansätzen von Management Prinzipien. Digitalisierung und Management-Prinzipien?! Das immer schnellere Anpassen der Führung, des Unternehmens und der Produkte ist eine unmittelbare Folge der Digitalisierung. Durch die Analyse von Kundendaten und des Kaufverhaltens können Unternehmen und Produkte stärker auf den Kundennutzen angepasst werden.

Die Botschaft ist deutlich: Unternehmen müssen sich auf Ihre Kernkompetenzen fokussieren, um ihre Produkte an den Wünschen des Kunden zu orientieren. Gleichzeitig müssen sämtliche Prozesse so effizient wie möglich gestaltet werden, um die Kosten zu senken und somit wettbewerbsfähig zu bleiben. Bei den meisten Unternehmen klappt das sehr gut im Bereich der Kernkompetenzen. Doch die Randprozesse, vor allem die Logistik wird als notwendiges Übel gesehen.

An diesem Punkt setzt die Analyse von NEXIS an. Wir untersuchen die logistische Prozesskette in Ihrem Unternehmen und geben Ihnen Ratschläge, wie Sie die Prozesse verbessern können. Dabei sind die Vorschläge vielfältig, häufig empfehlen wir die einfache (analoge) Umstellung von Abläufen oder empfehlen in bestimmten Fällen gewisse Arbeiten durch Software zu unterstützen. Nicht selten kommen wir auch zu dem Schluss, dass Randprozesse der Logistik an Spezialisten ausgelagert werden sollten.

NEXIS Workshop

Wir bieten Ihnen zum Kennenlernen einen kostenlosen Workshop an, in dem unsere Experten auf Ihre individuellen Prozesse eingehen und mögliche Potenziale aufzeigen.

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