Die Komplexität von Informationen, verursacht durch verwobene Geschäftsmodelle, funktionsübergreifende Schnittstellen und Megatrends wie die Globalisierung machen es schwer das eigene Geschäft klar zu sehen. Dabei ist durch die richtige Herangehensweise und die Möglichkeiten der Digitalisierung sehr viel möglich.

Wir haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht unser Wissen zu teilen und Interessierte mit auf unsere „Reise“ zu nehmen. Unter dem Motto „WissenschaFft Handwerk“ bieten wir ein Forum zum Vernetzen, Austauschen und Ideen entwickeln. Wir sorgen für hochkarätige Vorträge mit spannenden Themen, schaffen eine entspannte Atmosphäre mit Speisen und Getränken und sorgen für bereichernde Gespräche unter allen Teilnehmern.

Nachdem Patrick Hähnel alle Teilnehmer des Events begrüßte, hat er den ersten Vortrag angekündigt. Björn Scharnhorst, Initiator und Gründer von NEXIS, sowie Geschäftsführer in fünfter Generation der Exportverpackung Sehnde GmbH erzählte wie sehr sich das Geschäft der Exportverpackungen allein in den letzten 10 Jahren verändert hat.

Vor 10 Jahren hatte seine Mannschaft noch 10 Tage Zeit eine mehrteilige, große Industrieanlage zu verpacken. Heute, ziemlich genau 10 Jahre später, bleiben noch 4 Tage bei gestiegenen Anforderungen seitens der Kunden. In seinem Vortrag nahm Björn Scharnhorst alle Zuhörer mit auf seine Reise durch die Neuordnung seines Unternehmens, der Optimierung sämtlicher Prozesse und die Erfindung eigener Lösungen für den schnellen, flexiblen und reibungslosen Ablauf der Leistungserbringung.

Dabei wurde auch klar, wie die Idee für NEXIS geboren wurde. Die Optimierung der internen Prozesse allein hätte nicht ausgereicht um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Vielmehr muss die gesamte logistische Kette analysiert und optimiert werden. In den meisten Betrieben gehört die Logistik nur zu den Randprozessen und wird auch nur als solcher bewertet und gefördert. Dabei verbirgt sich genau hier extrem viel Optimierungspotential.

Das NEXIS Team, zusammengestellt aus Prozess-Analysten und Logistik-Spezialisten, nimmt Prozesse, Abläufe und Verhalten im Betrieb auf und analysiert mit individuellen Kennzahlen. Heraus kommt innerhalb kürzester Zeit eine transparente Übersicht über den Zustand der Logistik und welche Maßnahmen getroffen werden können, um die Leistungsfähigkeit kurzfristig zu steigern.

Digitalisierung hat viele Gesichter und kaum mehr einer kann die Begriffe wie Block Chain, Big Data, Machine Learning (ML) oder Internet of Things richtig zuordnen. Damit Licht in den Dschungel der Digitalisierung kommt, hat Herr Florian Kurz von bamero einen Vortrag über die wichtigsten Bausteine gehalten. An Hand von einfachen Beispielen zeigte er, dass nicht alles und jeder Arbeitsplatz digitalisiert werden muss. Vielmehr ist es notwendig zu prüfen, ob die Unterstützung durch computergesteuerte Tools Sinn machen. Dort, wo Computer den Prozess oder Arbeitsablauf stören würden, darf gerne drauf verzichtet werden.

Wo jeder den Anfang macht sei höchst individuell und abhängig vom Geschäftsmodell, Ausprägung der handwerklichen Arbeit und Fähigkeiten der eigenen Mitarbeiter. Diese gilt es in erster Instanz zu prüfen, denn nur wer gewillt ist an der Zukunft mitzuwirken, wird einen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung leisten.

Genau hier setzt das Konzept von NEXIS an. Es geht darum gewachsene und verwobene Prozesse zu analysieren, umzustellen und gegebenenfalls mit Hilfe von computergesteuerten Systemen zu unterstützen. Das Team von NEXIS empfiehlt seinen Kunden bewusst nicht den vollständigen Einsatz digitaler Tools, sondern fokussiert sich auf die Optimierung der Prozesse, die durchaus höchst analog auflaufen dürfen.

Die letzte Folie des Vortrags löste bei vielen einen „Aha-Effekt“ aus. Wo am Anfang noch der Blick IN den Dschungel der Digitalisierung geworfen wurde, schafft der Blick aus der Vogelperspektive Auflösung. Die Botschaft ist klar, ab und zu die Perspektive wechseln und Gegebenheiten in Frage stellen!

Nach einer kleinen Stärkung trat der dritte und letzte Redner auf. Christian Bredlow, Inhaber der Beratungsagentur „Digital Mindset“ und seines Zeichens leidenschaftlicher Deutsch-Rapper räumte auf mit vielen Vorurteilen und sorgte mit vielen rhetorischen Spitzen für Schmunzler im Publikum.

Nach zwei Vorträgen, die vollgestopft waren mit Wissen und Ratschlägen verkündete Christian Bredlow ganz offen, dass die Digitalisierung doch „nervt“. Viele reden drüber und keiner setzt wirklich um, dabei ist der Anfang in der heutigen Zeit extrem einfach.

Dazu stellte er kurz verschiedene Systeme, Plattformen und Tools vor, die moderne Technik nutzen, um den Geschäftsalltag bequemer zu machen. Automatische Belegerfassungen und kontieren von Rechnungen sind nur ein Beispiel der Automatisierung von ungeliebten Aufgaben. Dabei kann Digitalisierung auch Spaß machen. Viele Anbieter bieten eine kostenlose Testphase an, während der man munter testen und ausprobieren kann. Ganz ohne Risiko. Spezialisierte Lösungen fokussieren sich zunehmend auf bestimmte Geschäftsbereiche, sodass ein großer Rollout á la „SAP“ nicht notwendig ist.

Seien auch Sie dabei wenn es das nächste Mal heißt „WissenschaFft Handwerk“. Kontaktieren Sie für eine unverbindliche Reservierung Patrick Hähnel.

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